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Digital Research in European Studies

Die Integration des CVCE in die Universität Luxemburg geht auf einen Beschluss der Regierung zurück, die am 5. Juni 2015 zusammentrat, um die Struktur der geisteswissenschaftlichen Forschung – insbesondere über die Schaffung eines Instituts für Zeitgeschichte mit interdisziplinärem Status innerhalb der Universität – neu zu strukturieren. Die Kompetenzen der Forscherinnen und Forscher des CVCE werden weiterhin dazu beitragen, das künftige Zentrum zu einer innovativen und wettbewerbsfähigen Forschungseinrichtung zu machen.

Das CVCE befasst sich seit seiner Gründung im Jahre 2001 erfolgreich damit, europäischen Studien neue Impulse zu verleihen. Die Verzahnung digitaler Verfahren mit der Forschung zum europäischen Integrationsprozess ermöglichte, die erste digitale Forschungsinfrastruktur zur europäischen Integration zu schaffen, die mit jährlich 2 Millionen Dokumentenzugriffen weitreichende internationale Bekanntheit erlangt hat (www.cvce.eu). Die thematischen Sammlungen und die Interviewreihe zur Geschichte der europäischen Integrationsbewegung mit fast 100 Interviews mit europäischen Persönlichkeiten stellen einen innovativen Ansatz im Hinblick auf die europäische Integrationsbewegung dar. Darüber hinaus haben Forscher mit verschiedenen digitalen Tools die Möglichkeit, die bereitgestellten Ressourcen individuell aufzubereiten. Seine Tätigkeit ermöglichte dem CVCE ebenfalls, ein großes Netzwerk aus Partnern aufzubauen und regelmäßig bei wettbewerbsfähigen Projekten mitzuwirken. Aus diesem Grunde bleiben der Zugang zur Infrastruktur und deren Pflege im Rahmen der Universität sichergestellt.

Um den Integrationsprozess zu erleichtern, wurde ein strukturierter Ansatz eingeführt. Für eine Übergangszeit von zwölf Monaten wurde eine temporäre Forschungseinheit namens „Digital European Integration Studies“ (DEIS), als Forschungsinfrastruktur definiert, eingerichtet, die die Projekte und die Infrastrukture des CVCE’s weiterführen wird.