Im Gespräch mit Professor Bernard Snoy et d’Oppuers

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Pierre Werner und Europa“ und der Interviewreihe „Oral history of European integration“ stand Professor Bernard Snoy et d’Oppuers, Vorsitzender der Ligue Européenne de Coopération Economique sowie der Fondation Robert Triffin International, am 23. Oktober dem CVCE Rede und Antwort.

Professor Snoy et d’Oppuers äußerte sich dabei zu den Ursprüngen des europäischen Engagements seiner Familie und den Erfolgen seines Vaters, Graf Jean-Charles Snoy et d’Oppuers (2. Juli 1907 – 17. Mai 1991), eines bekannten belgischen Politikers, der die Römischen Verträge (1957) aushandelte und weitreichend in den Reflexionsprozess über eine europäische Währungsunion zu Zeiten des Werner-Berichts 1970 eingebunden war. Ausgehend von seiner eigenen Biografie sprach Professor Snoy et d’Oppuers im Anschluss über die großen europäischen und internationalen Ereignisse, die er miterlebte und mitgestaltete, sowie über sein langfristiges Engagement für die Reform des internationalen Währungssystems, in das die Fondation Robert Triffin International in besonderem Maße involviert ist. Schließlich nahm er zu den aktuellen Herausforderungen und den Aussichten für die Wirtschafts- und Währungsunion Stellung.

Das Interview ist demnächst unter der Rubrik „Oral History“ auf der Website CVCE.eu abrufbar.