Studientag „Les historiens et le numérique“: Präsentation des CVCE

Am 9. Oktober stellte Henriette Heimbach in Blois das Pilotprojekt des CVCE „Une nouvelle lecture des sources primaires à travers l’analyse numérique des réseaux sociaux. Le comité Werner et les débats sur l’intégration économique et monétaire européenne“ vor. Anlass war der von der Vereinigung Humanistica veranstaltete Studientag „Les historiens et le numérique“. Die in Kooperation mit Elena Danescu, Marten Düring und Daniele Guido geleistete Arbeit wurde im Rahmen der „Rendez-vous de l’Histoire“ in Blois vorgestellt.

Das Projekt, das auf einer Auswahl von Dokumentressourcen aus dem Projekt Pierre Werner und Europa beruht, wurde von der Humanistica-Jury aufgrund der Verzahnung ausgewählt, die zwischen Sozial- und Geisteswissenschaften und dem digitalen Instrumentarium geschaffen wird. Das Ziel des Projekts bestand darin, die Beziehungen zwischen den Mitgliedern des von Pierre Werner geleiteten Ausschusses zu analysieren, um besser zu verstehen, welcher Entwicklung ihre Überlegungen zum stufenweisen Plan für eine Wirtschaft- und Währungsunion unterlagen. Die Anwendung der digitalen Methode zur Analyse sozialer Netzwerke hat ermöglicht, die Verhandlungen innerhalb des Werner-Ausschusses nachzuzeichnen und darzulegen. Damit wurden die Ergebnisse traditioneller Forschung vertieft und neue Forschungsansätze begründet.

Nach der Präsentation der Projekte diskutierten die Referenten im Rahmen eines Rundtischgesprächs über epistemologische Fragen, die mit der Einbeziehung eines digitalen Instrumentariums bei diesen Studienprojekten zusammenhängen.