Das CVCE bei der Internationalen Konferenz der Herausgeber diplomatischer Dokumente

Die Direktorin des CVCE, Marianne Backes, und Susana Muñoz, Head of European Integration Studies, nahmen an der 13. Internationalen Konferenz der Herausgeber diplomatischer Dokumente teil, die vom 15. bis 17. April 2015 im George Marshall Conference Center des State Department der Vereinigten Staaten von Amerika in Washington D.C. stattfand.

Der Beitrag von Marianne Backes beim Rundtischgespräch zum Thema „Digital Horizons“ zeigte Chancen und Herausforderungen in Zusammenhang mit digitalen Technologien bei der Arbeit des CVCE auf. Insbesondere ging sie dabei auf Sachverhalte ein, die mit der Entwicklung von ePublications, der Digital Toolbox des CVCE, der Tools für die Analyse von Netzwerken (wie Histograph) und der XML-TEI-Edition als Pilotprojekt im Rahmen des derzeit laufenden Projekts „Diplomatie au sein de l’UEO“ zusammenhängen.

Susana Muñoz referierte über die digitale Forschungsinfrastruktur für die europäische Integrationsbewegung, CVCE.eu. Letztere stellt ein einzigartiges Modell für die multinationale Herausgabe diplomatischer Dokumente in den verschiedenen thematischen ePublications dar, die sie enthält. Dabei unterstrich Muñoz den fundamentalen Wert dieser Quellen für die Untersuchung der europäischen Integration und Kooperation und legte den Schwerpunkt auf die Herausforderungen einer komplexen disziplinenübergreifenden Arbeit und die zahlreichen Möglichkeiten, die der innovative Ansatz des CVCE bietet.

Die Konferenz bot Gelegenheit, sich über Erfahrungen und neue Ansätze für die Herausgabe diplomatischer Dokumente auszutauschen. Ziel ist, die Zusammenarbeit in diesem internationalen Netzwerk zu verstärken, dem Teilnehmer aus etwa 30 Ländern angehören.